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Besuchszeiten

BesuchszeitenBesuche sind wohltuend, insofern sie kurz sind und eine Abwechslung bedeuten. Lange Unterhaltungen ermüden und könnten den Genesungsprozess beeinträchtigen.

Besuchszeiten:

Chirurgie, Innere Medizin, Entbindungsheim, Kinderstation, Geriatrie:
von 13 Uhr 30 bis 19 Uhr 30

Intensivstation:
von 12 Uhr 00 bis 13 Uhr 00
und von 18 Uhr 30 bis 19 Uhr 15

SP-Dienst:
von 15 Uhr bis 19 Uhr 30

Die Zimmernummer können Ihre Angehörigen am Empfang erhalten. Bitte informieren Sie Ihre Angehörigen und Bekannten dass Sie als Frau immer mit Mädchennamen angemeldet werden!

12 Tipps für die Besucher:

  1. Treffen Sie möglichst mit anderen, die den Kranken auch besuchen möchten, eine Absprache über den Zeitpunkt Ihres Besuches. Der Kranke hat mehr davon, wenn Sie nicht alle auf einmal kommen. Es sollten möglichst nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig anwesend sein.
  2. Wählen Sie einen nicht zu großen Blumenstrauß zum Mitbringen. Es könnte kein Platz für ihn da sein. Und er könnte den Eindruck erwecken, als ob Sie sich hinter ihm verstecken wollten. Wir weisen auch darauf hin, dass Topfpflanzen aus hygienischen Gründen in Patientenzimmern nicht erlaubt sind.
  3. Setzen Sie sich niemals auf das Bett des Kranken, noch legen Sie irgendwelche Gegenstände darauf ab. Das Bett ist der letzte private Bereich, der dem Kranken geblieben ist.
  4. Nehmen Sie sich, wenn es möglich ist, einen Stuhl und setzen Sie sich hin. Wenn Sie stehen, wirken Sie so groß und der Kranke hat den Eindruck, daß Sie keine Zeit haben.
  5. Achten Sie auf die Zeit. Nur selten ist ein Kranker zu einem ausführlichen Kaffeeklatsch fähig. Auch den Bettnachbarn strengt Ihr Besuch an ! Damit Ihr Besuch für den Patienten eine Freude ist und nicht zur Belastung wird, empfehlen wir, den Besuch auf eine halbe Stunde zu begrenzen.
  6. Erzählen Sie ruhig, was inzwischen draußen passiert ist. Der Kranke hat das Bedürfnis nach Kontakt mit der normalen Welt. Doch betonen Sie nicht zu ausdrücklich, daß es auch ohne ihn prima läuft !
  7. Beginnt der Kranke über seine Sorgen und Ängste zu sprechen, fallen Sie ihm nicht mit Beschwichtigungen und Tröstungsversuchen ins Wort. Vielleicht sind Sie der einzige, dem er seine Sorgen anzuvertrauen wagt !
  8. Treten Sie weder zu vital noch mitleidig auf. Beides gibt dem Kranken das Gefühl, der Unterlegene zu sein.
  9. Haben Sie keine Angst vor Gesprächspausen. Auch im gemeinsamen Schweigen kann viel geschehen. Und wenn Sie Ihre Hand auf die des Kranken legen, kann dies beredter sein als viele Worte.
  10. Lassen Sie den Kontakt zu dem Kranken nicht abbrechen, wenn seine Krankheit länger als erwartet dauert.
  11. Falls Sie eine ansteckende Krankheit haben (Erkältung, Grippe...), kommen Sie bitte nicht zu Besuch, Ihr Angehöriger könnte sich bei Ihnen anstecken und dadurch seine Genesung gefährden.
  12. Auch während der Besuchszeit kann es vorkommen, dass Ihr Angehöriger Pflege, Untersuchungen und Behandlungen erhält. Wir bitten Sie, dafür das Zimmer zu verlassen.