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Impuls für den Tag

30.11.2025-Jahr A-II-1.Wo-ADVENT-1.Wo-Andreas-Emming-Gerwald-Folkard-(Jes.2,1-5/122/Röm.13,11-14/Mt.24,29-44)

Wie beim Ziviljahr zu Sylvester und Neujahr, so ist es auch beim Kirchenjahr: das eine geht zu Ende( Jahr C) und es ist sogleich der Beginn des neuen Kirchenjahres (A). Was wir mit Lukas erleben durften in den letzten 12 Monate, das leben wir ab jetzt mit Matthäus.

Es beginnt mit dem Beginn, mit der Erwartung, dass Gottes Verheißung in Erfüllung gehen wird. Der Ablauf ist uns bekannt und wir haben uns in all den Jahren daran gewöhnt. Doch sollten wir bei jedem Advent auch einen Anfang setzen in der einen oder anderen Haltung , die zu kurz kam oder eingeschlafen ist.

In der vergehenden Welt (Christkönigssonntag und heute) sehen wir vor allem, dass viel von dem, das wir leben, nicht weiterträgt, Abgelaufen ist oder zerstört ist. Wenn all das an Himmel und Erde geschieht, dann ist die Zeit des Aufbruchs gekommen: ‚richtet euch auf!‘ Wir dürfen auf diesen Ruf hören, und aufrichten und voller Erwartung und Sehnsucht sein nach diesem Neuen, nach Gott, der stets neu wirkt.

Advent ist eine Erwartungszeit, eine Zeit der Wachsamkeit, des Freiwerdens. Wie Jesus nach einem ersten Advent als Mensch geboren wurde, so erwarten wir seinen 2.Advent, an dem die ganze Welt Ihn mit Licht und Freude empfangen kann. Und bis dann? Der tägliche Advent für die Begegnung mit dem Herrn im Alltag lässt sich durch das Gebet, die Offenheit für Gottes Wort und die Begegnung mit dem Nächsten, dem Armen, bereiten und geschehen.

„Herr Jesus Christus, mit einem frohen und wachen Herzen beginnen wir das neue Kirchjahr und den neuen Advent. Hilf uns wach und offen zu werden, nicht abgelenkt, träge oder mutlos. Gib uns die Chance dieser neuen Zeit zu erkennen und zu gestalten. ‚Komm, Herr Jesus, komm, komme bald‘, so wollen wir beten und leben.“

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