Impuls für den Tag
21.2.2026-Jahr A-II-nach Aschermittwoch-4.W.Petrus Damiani-Leodegar-Gunthild-Germanus-Richard Henkes-6.Erscheinung in Lourdes((Jes.58,9-14/86/Lk.5,27-32)
Die österliche Bußzeit ist eine Zeit der Erneuerung, der Vertiefung, ja der Neu-Orientierung der Umkehr. Dies kann ganz schlicht und einfach geschehen, wenn wir uns im Gebet, im Verzichten und im Dienen etwas intensiver einbringen. Dies kann auch eine ziemlich deutliche Wende, eine radikale Umkehr sein, wie wir es bei Levi/Mathäus erleben. Dieser Zöllner hatte sich der Fremdmacht Roms angeschlossen und wurde bei den eigenen Leuten als Zolleinnehmer für eben diese Fremden eingesetzt. Ein Beruf, und doch ein Irrweg im eigenen Volk und eine Belastung der Beziehung zu Gott. Jesus ruft ihn in Seine Nachfolge: ‘folge mir nach! Nicht einem System, nicht einer anderen Macht, sondern Ihm, dem Mensch gewordenen Sohn des Ewigen Gottes. Eine Wende, die Vieles verändert und zum Loslassen und Losgehen einlädt. Levi tut es und nimmt solgleich an einer neuen Beziehung zu anderen teil. Alles wird neu, nicht unbedingt leichter, aber nicht mehr allein, nicht nur auf sich gestellt.
„Herr Jesus Christus, wir hören diesen Text, wir lesen von dieser Begegnung und der Wende im Leben des Levi. Fühlen wir uns angesprochen in dieser Fastenzeit? Hören wir den Herrn uns rufen ‚folge mir nach!“ und wie reagieren wir nun. Die Freiheit zu entscheiden haben wir, die Einladung gilt. Wie wird sie sich konkret auswirken?“
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