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Impuls für den Tag

8.3.2026-Jahr A-II-3.Fastenwoche-3.Wochnpsalmen-Johannes v Gott-Eddo-(Ex.17,3-7/95/Röm.5,1-2.5-8/Joh.4,5-42)

Es geht bei diesem langen Text um Wasser, um ein Gespräch, um eine Begegnung, die immer tiefere Schichte des Menschen anspricht und erreicht. Jesus bittet um einen Schluck Wasser, um selbst dann zu geben, was niemand erwartet hätte: Wasser des Lebens, Er gibt sich selbst.

Wie oft im Leben beginnt etwas sehr weltlich, fast oberflächlich: ein Wasser um den Durst zu löschen und den erschöpften Menschen zu erfrischen. Bei dem könnte es bleiben. Doch das Gespräch führt immer tiefer: Fragen, Antworten, neue Fragen, neue Antworten. Jesus offenbart immer mehr von sich und die Frau wagt, immer mehr von sich zu offenbaren, ohne wegzulaufen. Sie bleibt, Jesus bleibt. Das Gespräch öffnet den Weg zu Tiefen, die meist verdeckt bleiben. Schließlich findet die Frau in sich selbst die Quelle, die Jesus in ihr freigelegt hat, und sie läuft zum Ort und erzählt von dieser Begegnung und lädt ein, zu Ihm zu kommen, der ihr alles gesagt hat, was sie schon erlebt hat. Sie ist frei geworden, befreit und trägt in sich die wahre Quelle.

Zu Christus finden bedeutet zu sich selbst finden und der oder die werden, die ich bin und sein soll und darf.

Ein großes Geschehen, das auch uns möglich ist in dieser österlichen Bußzeit, vielleicht auch zu einem Beicht- und Versöhnungsgespräch. Lassen wir uns auf Jesus ein, der sich zu uns an den Brunnenrand unseres Lebens setzt, Er bitte und gibt.

„Herr Jesus Christus, auf den Wegen des Lebens zu uns Menschen wirst auch Du müde, bist erschöpft und bittest um Labung. Im Dialog mit Dir werden wir uns selbst finden: unseren Reichtum und unsere Armut. Du scheinst in unsere Tiefen hinein und gibst uns, was wir wirklich brauchen.“

info@foyer-jean-arnolds.be

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