Impuls für den Tag
7.3.2026-Jahr A-II-2.Fastenwoche-2.Woche-Perpetua u Felizitas-Volker-Reinhard-(Mi.7,14-15.18-20/103/Lk.15,1-3.11-32)
Mit einer ‚Perle‘ der Botschaft Jesu in den Evangelien werden wir heute beschenkt. Das 3. Gleichnis Jesu in Lukas 15 erzählt vom Barmherzigen Vater und den beiden Söhnen, deren Haltung so unterschiedlich ist, und doch in ihrem Herzen von gleicher Art: frei sein wollen und zugleich alles haben und es nicht mehr schätzen können. Ein Umweg und schöne wie auch ernüchternde Erfahrungen bringen den Jüngeren zu den Schweinen, die ein Bild für sein verpfuschtes Leben sein können. Dann erst wird ihm bewusst, wo er gelandet ist und was er alles verprasst hat und nun verloren hat. Er selbst ist verloren. Heimat ruft ihn, zunächst aus Gefühlen der Liebe sondern aus Berechnung, um weiter irgendwie leben zu können. Der ältere Sohn ist ein korrekter Mitarbeiter des Vaters und vermisst doch die Freiheit. Er schätzt sein versorgtes Leben nicht, weil er schuften muss und nie herauskommt. Er igelt sich ein und wird unempfindlich für die ihm geschenkte Liebe und ein Leben in Sicherheit.
Dazwischen lebt der Vater, in Achtung vor dem älteren und in Sorgen um den jüngeren Sohn. Sein Herz lebt auf als er den Jüngeren auf dem Rückweg erkennt und die Begegnung ist herzlich und in aller Eile zustande gekommen. Keine Entschuldigung will der Vater hören sondern Seine Barmherzigkeit walten lassen, die schon immer dem Älteren galt
Ein verletzter Vater, der nicht verbittert, sondern liebt und heilt. Finden wir uns bei Ihm ein? Sind wir bei Ihm zu Hause oder noch im Ankommen?
„Herr Jesus Christus, Du offenbarst uns Deinen und unseren Vater in diesem Bild am deutlichsten. Wir Menschen sind zu allem fähig, wenn wir den Mut zum Aufbruch haben und dann noch Grenzen überschreiten, oder wenn wir gehorsam und gehemmt unsere Pflicht tun, und unser Herz nicht ganz aufleben lassen. Hilf uns, in die Liebe hineinzuwachsen.“
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